Globalisierungsbilder
Eine vergleichende Untersuchung der Wahrnehmung und Bewertung von Globalisierung durch Schüler der Hauptschule und Schüler des Gymnasiums
Leitung: Prof. Dr. Dirk Lange; Mitarbeiter: Sebastian Fischer, Alexander Görs
Projektbeschreibung
Jugendliche sind schichtspezifisch unterschiedlich von dem Prozess der Globalisierung betroffen. Für die einen bedeutet Globalisierung eine Erweiterung von Möglichkeiten. Für die anderen überwiegen die bedrohlichen und einschränkenden Seiten der Globalisierung. Wir gehen davon aus, dass die Wahrnehmung von Globalisierung in engem Zusammenhang mit den individuellen Partizipationsmöglichkeiten in der globalisierten Welt steht. Es soll untersucht werden, ob die Wahrnehmung und Bewertung von globalisierungsbedingten Zusammenhängen sozialstrukturspezifischen Mustern folgt. Gegenstand des Forschungsvorhabens ist ein Vergleich der Vorstellungen, die Schüler der Hauptschule und des Gymnasiums über den Prozess der Globalisierung entwickelt haben. Diese didaktisch motivierte Untersuchung zielt darauf ab, über die Klärung der subjektiven Voraussetzungen der Schüler geeignete Zugangsmöglichkeiten zu dem Lerngegenstand „Globalisierung“ zu finden und so nachhaltiges Lernen in diesem Themenfeld zu ermöglichen.
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