• Zielgruppen
  • Suche
 

Prof. Dr. Christiane Lemke

Telefon0511/ 762-5776
Fax0511/ 762-4199
Emaillemkeipw.uni-hannover.de
StandortV 120

Sprechstunde

Mittwochs, 14-15 Uhr

Bitte tragen Sie sich in die Liste neben der Bürotür ein.

Hinweis zu Abschlussarbeiten:
Termine zur Vorbesprechung von Abschlussarbeiten müssen zwei Monate vor dem geplanten Beginn des Prüfungszeitraums verabredet werden. Zwei Wochen vor dem Sprechstundentermin ist ein zweiseitiges Exposé einzureichen.

Kontakt: Bitte wenden Sie sich für alle Christiane Lemke betreffenden Anfragen bezüglich Lehre und Studium (Scheine, Klausuren etc.) an Henriette Lange (abib@ipw.uni-hannover.de), um eine rasche Bearbeitung Ihrer Anliegen zu gewährleisten.

Zur Person

Prof. Dr. Christiane Lemke ist Leiterin des Arbeitsbereichs Internationale Beziehungen am Institut für Poltische Wissenschaft der Leibniz Universität Hannover. Sie  hat an der Freien Universität in Berlin promoviert und ist dort auch habilitiert. Ihre Lehr- und Forschungsschwerpunkte sind in den Bereichen der Internationalen Beziehungen,  der europäischen Integrationsforschung, den Transatlantischen Beziehungen und der US-Politik angesiedelt. 2000-2010 war sie Sprecherin der  AG "European Studies" an der Leibniz Universität und 2007-2011 mitverantwortlich für das Jean Monnet European Center of Excellence ECoE.Während ihrer wissenschaftlichen Laufbahn hat sie mehrfach im Ausland geforscht und gelebt. Sie war Gastprofessorin an der Harvard University, Distinguished Visiting Professor an der Suffolk University in Boston und wiederholt Visiting Professor an der University of North Carolina at Chapel Hill im Center for European Studies und Transatlantic Masters (TAM) Programm. Sie hatte zudem Gastaufenthalte u. a. an den Universitäten in Cambridge/England, CERNS Paris, Prishtina/Kosovo, Siena, Stockholm, Warschau und am Zentrum für die Wissenschaft vom Menschen in Wien. Zuletzt war sie 2010-2014 Max Weber Chair für deutsche und europäische Politik an der New York University.

Christiane Lemke war 2006-2007 in Niedersachsen die erste weibliche Direktorin eines deutschen Landtags. Sie ist Medienexpertin für US-amerikanische Politik.

Wissenschaftlicher Werdegang und Akademische Abschlüsse

seit 1. September 1996: Universitätsprofessorin (C4) für Politikwissenschaft an der Universität Hannover (Leibniz Universität Hannover)

2010 bis 2014: Max Weber Chair for German and European Studies an der New York University (Beurlaubung von der Leibniz Universität Hannover)

2008-heute: Aufenthalte als Visiting Professor an der University of North Carolina at Chapel Hill im Center for European Studies und Transatlantic Masters (TAM) Programm

2006 bis 2007: Direktorin beim Niedersächsischen Landtag (Beurlaubung von der Leibniz Universität Hannover)

2006: Distinguished Visiting Professor an der Suffolk University in Boston (Spring Term)

2001: Gastprofessorin an der Harvard University (Spring Term)

2001-2008: Mitglied der interdisziplären AG Gender Studies in Hannover sowie Eckprofessorin der Internationalen Frauenuniversität ifu 2000.

2000-2011: Sprecherin der  AG "European Studies" an der Leibniz Universität

1995: Gastforscherin beim Präsidenten, Wissenschaftszentrum Berlin (Präsident: Prof. F. Neidhardt)

1992 bis 1996: C2-Oberassistentin im Fachbereich Politische Wissenschaft der Freien Universität Berlin; Gastprofessuren an den Universitäten in Leipzig (Sommersemester 1993) und Potsdam (Sommersemester 1995)

1991 bis 1992: Visiting Krupp Chair an der Harvard University; Lehr- und Forschungsaufgaben im Government Department und am Center for European Studies der Harvard University

Januar 1988 bis August 1991:  DAAD-Professur  als Adjunct Associate Professor an der University of North Carolina at Chapel Hill/USA; Beteiligung am Aufbau des German Studies-Programms sowie eines interdisziplinären European Studies-Programms.

6. Dezember 1989: Habilitation im Fachbereich Politische Wissenschaft der Freien Universität Berlin mit einer Schrift über die politische Sozialisation in der DDR; venia legendi für das Fach Politikwissenschaft

1978 bis 1987: wissenschaftliche Assistentin im Zentralinstitut für sozialwissenschaftliche Forschung der Freien Universität Berlin; 1983/4 John F. Kennedy Memorial Fellow an der Harvard University

7. Juli 1978: Promotion (Dr. phil.), Philosophische Fakultät der Freien Universität Berlin         Stipendiatin des Evangelischen Studienwerk Villigst

1970 bis 1975: Studium der Erziehungswissenschaft, Soziologie und Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin; Abschluss des Studiums als Diplom-Pädagoge

Mitgliedschaft in wissenschaftlichen Vereinigungen

  •  American Political Science Association  
  •  Deutsche Vereinigung für Politische Wissenschaft (DVPW) 
  •  Deutscher Hochschulverband
  •  German Studies Association

Lehr- und Forschungsschwerpunkte

  •  Internationale Beziehungen; Friedens- und Konfliktforschung
  •  Europäische Integration, Governance und EU-Erweiterung 
  • Transatlantische Beziehungen und US-amerikanische Politik
  • Politikwissenschaftliche Frauen- und Geschlechterforschung 

Gutachtertätigkeit

  • Jury-Mitglied für den Zilken-Promotionspreis 2016 der Studienstiftung des deutschen Volkes
  • Gutachterin Stiftung Volkswagenwerk "The State of the State", mit Oxford University und Universität Bremen (2009-2013)
  • Mitglied der Auswahlkommission für das J. F. Kennedy Fellowship der Harvard University 2010-2014
  • Mitglied der Auswahlkommission des DAAD für die USA 2005-2009
  • DAAD-Gutachterin für Auslandsprogramme, Türkei 2010
  • Gutachtertätigkeit für das Österreichische Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Forschungsprogramm Kulturlandschaft, Wien
  • Gutachtertätigkeit für die Evaluation von Studiengängen (Aquin; ZEVA)
  • Gutachtertätigkeit für die Swiss National Science Foundation

Publikationen (Auswahl)

Monographien

Germany's Role in Europe (mit Helga Welsh) Rowman and Littlefield 2016 (im Erscheinen)

Internationale Beziehungen: Grundkonzepte, Theorien und Problemfelder, Reihe Lehr- und Handbücher der Politikwissenschaft, 3. Aufl., München/Wien: Oldenbourg Verlag 2012.

Richtungswechsel. Reformpolitik der Obama-Administration, Wiesbaden: VS Verlag 2011

Europäische Sicherheits- und Verteidigungspolitik. Anspruch oder Wirklichkeit? Reihe „Europa als politischer Raum“, Bd. 3, Münster: LIT 2010 (mit Volker Epping und Alim Baluch) 

Migration und Menschenrechte in Europa, Reihe "Europa als politischer Raum", Bd. 2, Münster: LIT Verlag 2009 (mit Heike Brabandt, Volker Epping, Jan Martin Hoffmann und Ines Katenhusen) 

Amerikabilder – US-Politik zwischen Moralismus und Macht, Münster: LIT Verlag 2005
 
 Konstitutionalisierung und Governance in der EU – Perspektiven einer europäischen Verfassung, Reihe „Europa als Politischer Raum“, Münster: LIT Verlag 2005 ( mit Ines Katenhusen, Jutta Joachim)

Feministische Perspektiven der Politikwissenschaft, Reihe Lehr- und Handbücher, hrsg. v. Arno Mohr, Oldenbourg Verlag München/Wien 2000. (mit K. Braun, G. Fuchs und K. Töns) 

Frauenbewegung und Frauenpolitik in Osteuropa, Frankfurt: Campus Verlag 1996 (mit Virginia Penrose und Uta Ruppert)

The Crisis of Socialism in Europe, Durham: Duke University Press 1992 (mit Gary Marks)

Die Ursachen des Umbruchs. Politische Sozialisation in der ehemaligen DDR, Opladen: Westdeutscher Verlag 1991

Persönlichkeit und Gesellschaft. Zur Theorie der Persönlichkeit in der DDR, Opladen: Westdeutscher Verlag 1980 

Aktuelle Aufsätze und Artikel

2014: Challenging the “Ever Closer Union”: Political Consequences of the Eurozone Crisis. In: American Foreign Policy Interests: The Journal of the National Committee on American Foreign Policy, 36 (1). S.18-24

2013: Reshaping America? Policy Choices and Policy Dilemmas in the Second Obama Term. In: Zeitschrift für Vergleichende Politikwissenschaft. Comparative Governance and Politics, 7. S.101-116.

2013: Angela Merkel, The Oxford Companion to Comparative Politics, ed. by Joel Krieger, New York. Vol. 2, S.88-93

Germany´s EU Policy: The Domestic Discourse, German Studies Review, 33/3, 2010, pp. 
503-516

Für eine ausführliche Auswahl bitte hier klicken.

Vorträge und Manuskripte wissenschaftlicher Tagungen

"US-Außen- und Sicherheitspoltik". Haus Rissen, 5.Dezember 2015

"Kampf um das Klima. Die US-Klimapolitik vor den Internationalen Verhandlungen. Deutsch-Amerikanisches Institut, Saarbrücken, 9.November 2015

Changing Pace: Germany and the European Parliament Elections 2014”, Presentation at the Panel Discussion on the European Parliament Elections 2014, French-American Foundation—United States, New York, 16. Mai 2014

The Right to Have Rights: International Organizations and Human Rights Protection,” International Affairs Program and Max Kade Center, Lafayette College, 23. April 2014

The Crimea Conflict: A Transatlantic Conversation,” Moderation, Panel with German and American Politicans, Deutsches Haus at NYU, 7. April 2014

Women in Leadership: Can Women Have It All. Introduction,” Max Weber Chair Conference on Women in Leadership, Deutsches Haus at NYU, 4. April 2014

„Incorporating Migrants and Minorities: A Comparative Perspective,” Comment, Conference of Europeanists, Washington DC, 13.-16. März 2014

The Right to Have Rights”, Presentation at the Roundtable on Refugees Are Human Rights Violations Made Visible, Carr Center for Human Rights Policy, Kennedy School of Government, Harvard University, 6. März 2014

Hannah Arendt and The Right to Have Rights”, Presentation at the HLS Book Talk Series on “Innovations in Refugee Protection”, Lewis International Law Center, Harvard Law School, 6. März 2014

Europe´s Special Relationship with the US: Germany”, Conference “Visions of European Unity Across the Centuries”, Remarque Institute, New York University, 28. Februar bis 1. März 2014

The Future of the European Union” Discussion with James K. Galbraith, Ulrike Guérot, John N. Gray, Emmanuel Todd moderated by Jeff Madrick, Harper´s Magazine, Washington DC, 25. September 2013

Can the European Union Hold?” Public Forum, Harper´s Magazine, The National Press Club, Washington DC, 26. September 2013

Euro Zone Crisis: Is the Union at Risk”, National Committee on American Foreign Policy, American Foreign Policy, New York, 8. Oktober 2013

„Neuanfang oder Stillstand in den USA? Politische Ausgangsbedingungen und Kontroversen zu Beginn der zweiten Amtszeit von Präsident Obama“, Amerikahaus Nordrhein-Westfalen, Neuss/Germany, 11. Juli 2013

„Recognition of Rights and Transitional Justice: Post-Cold War Europe in Comparison“, Panel Chair (Presenters: Kathrin Braun, Angelika von Wahl, Helga Welsh), Conference of Europeanists, 25.-27. Juni 2013, Amsterdam

Crisis Hits the EU: Building Cohesion in the Midst of Economic Collapse”, The New School of Social Research, Global Studies Program and the European Affairs Committee of the UN Young Professionals, Panel Discussion, 12. November 2012

The Taming of the Furies in Today´s Europe. A Conversation Inspired by Aeschylus´ Orestia”, Panel Discussion, Deutsches Haus, New York University, 12. Oktober 2012

Für eine ausführliche Auswahl bitte hier klicken.

Wissenstransfer. Medienbeiträge

Mitwirkung an zahlreichen Beiträgen in Radio, Fernsehen und Zeitung (u.a. NDR, SWR, Asia News und Al Jazeera) zur US-Politik und transatlantischen Beziehungen

Ausgewählte Beiträge:

"US-Wahl 2012", Schweizerisches Fernsehen, Zürich, 6.November 2012

"Ein verbaler Bürgerkrieg? Warum die politische Auseinandersetzung in den USA eskaliert", SWR 2 Forum (17:05-17:50), 12. Januar 2011 

"Die US-Wahl 2008 - Obama oder McCain?", ARD-Studio Washington D. C., 04.11. 2008 (23:00-9:00)

"Die USA wählen - Kerry oder Bush?", ARD-Sondersendung zur US-Wahl 2004, Expertenrunde, Washington DC, 02. 11. 2004 (23:00-6:00)

Für eine ausführliche Auswahl bitte hier klicken.

Forschungsprojekte (Auswahl)

Transatlantische Beziehungen

  • US-Politics and Transatlantic Relations:  Das Forschungsprojekt untersucht die Veränderungen in den transatlantischen Beziehungen während der Obama-Administration im sicherheits- und wirtschaftspolitischen Bereich. Leibniz University Hannover und New York University 2010-2014

    Symbolik und Macht: US-Präsidentschaftswahl 2016: Das Projekt untersucht die politischen und politisch-kulturellen Konstellationen in den Vereinigten Staaten mit Blick auf die Präsidentschaftswahl im November 2016.

Europäische Integration

  • Deliberation in tief gespaltenen Gesellschaften : Mit der Entwicklung einer Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik (GASP) hat die Europäische Union nach dem Ende des Ost-West-Konflikts neue Konzepte und Instrumente einer Konfliktregulierenden und Friedensfördernden Politik entwickelt. Nach dem Zerfall Jugoslawiens ist die EU bestrebt, die Entwicklung stabiler politischer Strukturen in der Region zu fördern und die Gesellschaften in Südosteuropa bei der Entwicklung offener, demokratischer und ziviler Institutionen zu unterstützen. Hierbei besteht erheblicher Analysebedarf im Bereich zivilgesellschaftlicher und binnenpolitischer Entwicklungen in diesen Gesellschaften, die aufgrund von ethnischen Konfliktlinien und Gewalterfahrungen als tief gespaltene Gesellschaften charakterisiert werden können. Das Projekt widmet sich der Forschung über die Entwicklung von Demokratisierungsprozessen in tief gespaltenen Gesellschaften, wobei es Prozesse der Deliberation auf der zivilgesellschaftlichen Mikroebene fokussiert. Das Forschungsprojekt ist am Jean Monnet European Center of Excellence (ECoE) der Leibniz Universität Hannover angesiedelt. Projektpartner sind das Zentrum für Deliberationsforschung in Bern und Wissenschaftler des Center for European Studies an der University of North Carolina in Chapel Hill.

     

Wissenschaftliche Betreuung und Projekte von MitarbeiterInnen

  • Habilitationen (erste Gutachterin; abgeschlossene Verfahren und gegenwärtige Tätigkeit)

    Sabine Berghahn (Freie Universität Berlin), Kathrin Braun (Leibniz Universität Hannover/ Södertörn University Stockholm), Beate Hoecker (Leibniz Universität Hannover), Jutta Joachim (Leibniz Universität Hannover), Friedbert Rüb (Humboldt Universität Berlin), Ruth Stanley (Freie Universität Berlin) 

     

  • Dissertationen (abgeschlossene Promotionen; Erstbetreuerin)
    Alim Baluch (Edinburgh, Schottland) Katrin Erdmann (Germanic-American Institute, Minnesota), Barbara Fried (Berlin), Gesine Fuchs (Universität Zürich und Basel), Marcus Hoppe (Leibniz Universität Hannover), Malik Sy Konaré (Sierra Leone, DED), Audace Maniranhinyuza (Burundi, Entwicklungsdienst) Jens Narten (Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit, Bonn), Wiebke Rohde (Gymnasium Isernhagen), Katrin Toens (Fachhochschule Freiburg), Angelika von Wahl (Lafayette College USA)
  • Dissertationen (laufend 2015)

    Christian Blume: ‚Doing more with cooperation’: Koordination der Friedensmissionen regionaler Organisation durch die Vereinten Nationen

    Svea Burmester: Deliberative Diplomacy: Performing Democracy Beyond Borders. An Analysis of the American Embassy’s ‚Going Green Project’

    Rula Hardal: Palestinian Women’s Activism between Nationalism, Feminism, and the State. The Case of Palestinian Women Citizens in Israel

    Jehona Lushaku: Deliberation in tief gespaltenen Gesellschaften. Fallbeispiel Kosovo

    Eltion Meka: Post-accession Backslide. An institutional argument for Central and Eastern Europe’s post-accession democratic regression (Rutgers University)

    Jens Rieger: Gewaltsame Konflikte. Ein Vergleich des korsischen Konflikts in Frankreich und des Kurdenkonflikts in der Türkei

    Jasmin Schönberger: Der ‚gender gap‘ in der US-Präsidentschaftswahl 2012 und der Einfluss sowie die Effekte von Kampagnenstrategien. Eine Analyse am Beispiel der Wahlkampagne Barack Obamas.

     

    Habilitationen (laufend 2015)

    Tobias Hof: Galeazzo Ciano. Eine Studie über die Außenpolitik und Faschismus in Italien, Ludwig-Maximilians Universität München (externes Mitglied der Kommission)

    Franziska Martinsen: Grenzen der Menschenrechte. Staatsbürgerschaft, Zugehörigkeit, Partizipation, Leibniz Universität Hannover (Gutachterin)