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Prof. Dr. Christiane Lemke

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0511/ 762-5776

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0511/ 762-4199

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lemkeipw.uni-hannover.de

Standort

V 120

Sprechstunde

Mi 13-15 Uhr (Anmeldung über Sekretariat)

 

Zur Person

Wissenschaftlicher Werdegang

Nach dem Abitur 1970 habe ich an der Freien Universität Berlin Erziehungswissenschaft, Soziologie und Politikwissenschaft studiert und 1975 das Studium als Diplom-Pädagoge abgeschlossen. Im Jahr 1978 habe ich in der Philosophischen Fakultät der Freien Universität Berlin promoviert (Dr. phil.). Ich war von 1973 bis 1978 Stipendiatin des Evangelischen Studienwerk Villigst. 

Von 1978 bis 1987 arbeitete ich wissenschaftliche Assistentin im Zentralinstitut für sozialwissenschaftliche Forschung der Freien Universität Berlin. Während der Forschungsarbeit für die Habilitation war ich im Jahr 1983/4 als John F. Kennedy Memorial Fellow an der Harvard University. Im Dezember 1989 habe ich meine Habilitation im Fachbereich Politische Wissenschaft der Freien Universität Berlin mit einer Schrift über die politische Sozialisation in der DDR abgeschlossen und die venia legendi für das Fach Politikwissenschaft erhalten.

Im Januar 1988 übernahm ich eine Professur  als Adjunct Associate Professor an der University of North Carolina at Chapel Hill/USA, die vom DAAD gefördert wurde, und lehrte im Department of Political Science. Während dieser Zeit war ich am Aufbau des German Studies-Programms sowie eines interdisziplinären European Studies-Programms beteiligt. Im Anschluß an die Professur in Chapel Hill wurde ich 1991 für ein Jahr auf den Visiting Krupp Chair an die Harvard University berufen mit Lehr- und Forschungsaufgaben im Government Department und am Center for European Studies der Harvard University.

Mit der Rückkehr nach Deutschland übernahm ich von 1992 bis 1996 eine Stelle als C2-Oberassistentin im Fachbereich Politische Wissenschaft der Freien Universität Berlin, mit Gastprofessuren an den Universitäten in Leipzig (Sommersemester 1993) und Potsdam (Sommersemester 1995). Im September 1996 wurde ich als Universitätsprofessorin (C4) für Politikwissenschaft an die Universität Hannover berufen, an der ich bis heute tätig bin.

Meine Lehr- und Forschungsschwerpunkte sind im Bereich der europäischen Integrationsforschung und der internationalen Beziehungen angesiedelt.  Seit 2000 bin ich Sprecherin der  AG "European Studies" an der Leibniz Universität und seit 2007 mitverantwortlich für das Jean Monnet European Center of Excellence ECoE. Von 2001 bis 2008 war ich außerdem Mitglied der interdisziplären AG Gender Studies sowie Eckprofessorin der Internationalen Frauenuniversität ifu 2000. Von April 2006 bis zum März 2007 war ich beurlaubt, um als Direktorin beim Niedersächsischen Landtag tätig zu sein.

Im Rahmen meiner wissenschaftlichen Tätigkeit habe ich Gastprofessuren im europäischen Ausland sowie in den USA wahrgenommen, u. a. als Visiting Professor an der Harvard University (Spring Term 2001), Distinguished Visiting Professor an der Suffolk University in Boston (Spring Term 2006), Visiting Professor University of North Carolina at Chapel Hill, NC, Center for European Studies und Political Science Department (Fall Term 2004, 2007, 2008).

Mitgliedschaft in wissenschaftlichen Vereinigungen

  • American Political Science Association

  • Deutsche Vereinigung für Politische Wissenschaft (DVPW)

  • Deutscher Hochschulverband

Lehr- und Forschungsschwerpunkte

  • Internationale Politik und Vergleichende Politikwissenschaft;

  • Politik und Gesellschaft der USA;

  • Europäische Integration; EU-Erweiterung;

  • Transformation in Ostmitteleuropa;

  • Politikwissenschaftliche Frauen- und Geschlechterforschung

Laufende Aktivitäten

  • Sprecherin des Jean Monnet European Center of Excellence (ECoE) der Leibniz Universität Hannover
  • Sprecherin der Arbeitsgruppe "Europäische Integration/European Studies" der Universität
  • Vertrauensdozentin der Studienstiftung des deutschen Volkes

Gutachtertätigkeit

  • Gutachterin Stiftung Volkswagenwerk "The State of the State" mit Oxford University (2009-213)

  • Mitglied der Auswahlkommission des DAAD für die USA 2005-2009

  • Gutachtertätigkeit für das Österreichische Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Forschungsprogramm Kulturlandschaft, Wien

  • Gutachtertätigkeit für die Evaluation von Studiengängen (Aquin; ZEVA)

Publikationen (Auswahl)

Monographien

Migration und Menschenrechte in Europa, Reihe "Europa als politischer Raum", Bd. 2, Münster: LIT Verlag 2009 (mit Heike Brabandt, Volker Epping, Jan Martin Hoffmann und Ines Katenhusen)

Internationale Beziehungen: Grundkonzepte, Theorien und Problemfelder, Reihe Lehr- und Handbücher der Politikwissenschaft, 2. Aufl., München/Wien: Oldenbourg Verlag 2008

Amerikabilder – US-Politik zwischen Moralismus und Macht, Münster: LIT Verlag 2005

Konstitutionalisierung und Governance in der EU – Perspektiven einer europäischen Verfassung, Reihe „Europa als Politischer Raum“, Münster: LIT Verlag 2005 ( mit Ines Katenhusen, Jutta Joachim)

Feministische Perspektiven der Politikwissenschaft, Reihe Lehr- und Handbücher, hrsg. v. Arno Mohr, Oldenbourg Verlag München/Wien 2000. (mit K. Braun, G. Fuchs und K. Töns)

Frauenbewegung und Frauenpolitik in Osteuropa, Frankfurt: Campus Verlag 1996 (mit Virginia Penrose und Uta Ruppert)

The Crisis of Socialism in Europe, Durham: Duke University Press 1992 (mit Gary Marks)

Die Ursachen des Umbruchs. Politische Sozialisation in der ehemaligen DDR, Opladen: Westdeutscher Verlag 1991

Persönlichkeit und Gesellschaft. Zur Theorie der Persönlichkeit in der DDR, Opladen: Westdeutscher Verlag 1980

 

Aufsätze und Artikel

Demokratie in der Europäischen Union: Von Nizza nach Lissabon, in: Europa-Fokus, Schwerpunkt Europawahlen, hrsg. vom EIZ Niedersachsen, März 2009

Menschenrechte und die Bedeutung der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK), in: H. Brabandt u. a. (Hg.): Menschenrechte und Migration in Europa, Reihe "Europa als politischer Raum", Bd 2, Münster: LIT Verlag 2009

Gender Gap: Repräsentation von Frauen und Gender-Themen in der US-Präsidentschaftswahl 2008, in: Femina Politica, H. 2, 2008, S. 65-78

 Fremdbilder - Selbstbilder: Zum Wandel der transatlantischen Beziehungen seit den 1990er-Jahren, in: Joachim Brügge/ Ulrike Kammerhofer-Aggermann (Hg.): Kulturstereotype und Unbekannte Kulturlandschaften am Beispiel von Amerika und Europa, Salzburger Beiträge zur Volkskunde - SBzVK 17, Salzburg 2007, S. 41-60

Demokratie, in: Rüdiger Voigt/ Ralf Walkenhaus (Hg.): Handwörterbuch zur Verwaltungsreform, VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2006, S. 72-76

Social Europe? How Work and Family Care Influence Gender Relations, in: Puente Europa, H. 4/ 2006, S. 66-68 (Spanish: ?Europa social? Cómo influyen el trabajo y el cuidado familiar en las relaciones de género, Puente Europe, H. 4/2006, S. 34-38)

In Search of the Social Europe: The Eastern Enlargement in Political Perspective, in: Joaquin Roy/Roberto Dominguez (Hg.): The Enlargement of the European Union, Miami University 2006

Sheriff und Missionar: Die US-amerikanische Gesellschaft in den europäischen Köpfen, in: Zeitzeichen, 5/2006, S. 31 ff

Verfassung und Governance. Erhöhte Legitimation durch europäische Gleichstellungspolitik? in: C. Lemke, J. Joachim, I. Katenhusen (Hg.): Konstitutionalisierung durch Governance in der EU, Münster: LIT Verlag 2006, S. 139-163

„Right turn“? - Gesellschaft und Werte vor der US-Wahl 2004, Bundeszentrale für Politische Bildung, Informationen, November 2004

Germany and European Integration: In Support of Eastern Enlargement, in: Ariane Landuyt (Hg.): L'espace politique dans l'histoire de l'integration européene. Les élargissement de la CEE/UE : CRIE, Bologna: il mulino 2004

Concepts of Europe and the Eastern Enlargement in Political Perspective: In Search for the „Social Europe“, in: Ariane Landuyt (Hg.): L'espace politique dans l'histoire de l'integration européene. Les élargissement de la CEE/UE: CRIE, Bologna: il mulino 2004

Frauen in guter Verfassung? Gleichstellungspolitik in der europäischen Union, in: Chance Europa – Chance für Frauen, Dokumentation zur 3. Frauenpolitiischen Fachtagung des Deutschen Beamtinnen Bund (dbb), Berlin 2004, S. 25-42

Governance in der Europäischen Union – Ersatz oder Ergänzung für tradierte Herrschaftsformen in Europa? In: Hartmut Aden (Hg.), Herrschaftstheorien und Herrschaftsphänomene, Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften 2004, S. 159-176

Rechtsradikalismus in den USA – ein Vergleich, in: J. Perels (Hg.): Der Rechtsradikalismus – ein Randphänomen? Hannover 2003, S. 133 – 146

Aktive Bürgerschaft und Demokratie in der EU, in: A. Klein u. a., Bürgerschaft und Demokratie in Europa, Opladen: Leske und Budrich 2003, S. 101-116

Demokratie in Amerika - Kann Europa von der US-amerikanischen Erfahrung lernen ? in: Ines Katenhusen und Wolfram Lamping (Hg.), Demokratien in Europa. Der Einfluß der europäischen Integration auf Institutionenwandel und neue Konturen des demokratischen Verfassungsstaates, Opladen: Leske und Budrich 2003, S. 117-135

Social Citizenship and Institution Building: EU-Enlargement and the Restructuring of Welfare States in East Central Europe, Center for European Studies Working Paper Series, 01.2, Harvard University, April 2001

Can Germany Modernize? Migration and Citizenship in the Federal Republic of Germany, in: Harvard Focus Europe No. 4, 2001, S. 23-26

Transformation politischer Systeme in Mittel- und Osteuropa, in: Claus Leggewie and Richard Münch (Hg.): Politik im 21. Jahrhundert, Frankfurt a. M.: suhrkamp Verlag 2001

Entgrenzungen im Zeitalter der Globalisierung: Hannah Arendt über Macht, Gewalt und die Paradoxien des Nationalstaats, in: Ruth Stanley (Hg.): Konflikt und Gewalt in der globalisierten Welt, Festschrift für Ulrich Albrecht, Opladen: Westdeutscher Verlag 2001

Bürgerbewegungen in West- und Ostdeutschland, in: Zweimal Deutschland: Auf dem Weg zur Einheit? Hrsg. v. d. Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Heidelberg: Universitätsverlag 2001, S. 119-132

Changing the Rules of the Game. The Role of Law and the Effects of Party Reforms on Gender Parity in Germany, in: Charles S. Maier und Jytte Klausen (Hg.): Has Liberalism Failed Women? Parity, Quotas, and Political Representation, New York 2001, pp. 123-139

Internationale Beziehungen aus der Sicht der Frauen- und Geschlechterforschung, in: K. Braun/ G. Fuchs/ C. Lemke/ K. Töns (Hg.): Feministische Perspektiven der Politikwissenschaft, München/Wien: Oldenbourg Verlag 2000, S. 315-331

Europa als politischer Raum. Konzeptionelle Überlegungen zur aktiven Bürgerschaft und zur Demokratie in Europa, in: Kritische Justiz, 32 Jg. (1999), H. 1, S. 1-12

From Peaceful Revolution to Contentious Actions: Protest in East Germany Before and After Unification, in: Grzegorz Ekiert/Jan Kubik (Hg.), Protest and Democratization in East Central Europe, Forschungsbericht-Manuskript, Harvard University 1999

Neue soziale Bewegungen, in: Thomas Ellwein/Everhard Holtmann (Hg.): 50 Jahre Bundesrepublik. Rahmenbedingungen - Entwicklungen - Perspektiven, Opladen: Westdeutscher Verlag 1999, S. 440-453

Feministische Demokratietheorie und der Streit um Differenz, in: Axeli Knapp (Hg.): Feminismus, Kritische Theorie, Postmoderne, Frankfurt a. M.: Campus Verlag 1998, S. 216-241 (mit Katrin Töns)

Die neue Ostpolitik als innere Reform, in: Michael Buckmiller und Joachim Perels (Hg.): Opposition als Triebkraft der Demokratie. Bilanz und Perspektiven der zweiten Republik, Hannover: Offizin 1998, S. 174-191

Contentious Actions in Comparative Perspective: Is East Germany a Special Case?, in: Journal of Social Sciences, Vol. 2, April-June 1998, No. 2-3, S. 135-142

Citizenship and European Integration, in: World Affairs, Vol. 160, 4/1998, S. 212-217.

Nachholende Mobilisierung: Demokratisierung und politischer Protest in post- kommunistischen Gesellschaften, in: Aus Politik und Zeitgeschichte. Beilage zum Parlament, B 5/97, 24. Jan. 1997, S. 29-37

Protestverhalten in Transformationsgesellschaften, in: Politische Vierteljahresschrift, H. 1/1997, S. 50-78

Crossing Borders and Building Barriers: Citizenship and the Process of European Integration in Germany, in: Louise A. Tilly und Jytte Klausen (Hg.), European Integration in Social and Historical Perspective from 1850 to the Present, Boulder, CO: Row and Littlefield 1997, S. 85-102

Natives, Strangers, and Foreigners. Constituting Germans by Constructing Others, in: Konrad H. Jarausch (Hg.): After Unity. Reconfiguring German Identities, Providence und Oxford: Berghahn Books 1997, S. 61-102 (mit Jeffrey Peck, Mitchell Ash)

Europäische Union/Europäische Zusammenschlüsse, in: Ulrich Albrecht, Helmut Volger (Hg.), Lexikon der Internationalen Politik, München/Wien. Oldenbourg Verlag 1997, S. 129-130

Polska i Niemcy w kontekscie europejskiej polityki bezpieczenstwa, in: Polska Niemcy Przyszlosc, hrsg. v. Barbary Mikulskiej-Goralskiej und Witolda M. Goralskiego, Warschau 1996, S. 89-96

Frauen und Politik in den Transformationsprozessen Osteuropas, in: Christiane Lemke, Virginia Penrose, Uta Ruppert (Hg.): Frauenbewegung und Frauenpolitik in Osteuropa, Reihe "Politik der Geschlechterverhältnisse" Bd. 6, Frankfurt/New York: Campus Verlag 1996

Women and Politics: The New Federal Republic of Germany, in: Barbara Nelson, Najma Chowdhury (Hg.): Women and Politics World Wide, Yale University Press 1994, S. 324-341

Sozialpolitik als Geschlechterpolitik. Über Ursprünge und Entwicklungen des amerikanischen Wohlfahrtstaates, in: Comparativ. Leipziger Beiträge zur Universalgeschichte und vergleichenden Gesellschaftsforschung, 3. Jg. (1993), H. 1, S. 88-99

Neue Partikularismen in der amerikanischen Demokratischen Partei am Beispiel der Präsidentschaftswahlen 1988, Amerikastudien. American Studies, H. 1 (1992), S. 361-376

Internet-Veröffentlichungen und e-learning

Krieg, Terror und Gewalt. Neue Kriege: Wandel des Kriegsbildes im 21. Jahrhundert, economag 3/2010, Oldenbourg Verlag

Schicksalsgemeinschaft: Globalisierung und Weltmarkt im Fokus, economag 4/2009, Oldenbourg Verlag

"Die Sache mit der Macht: Machtbegriff und Machtverhältnisse in internationalen Beziehungen, economag 6/2008, Oldenbourg Verlag, www.economag.de/magazin/2008/6/115

"Work, Welfare States, and Social Policies", e-learning Einheit, FernUniversität Hagen, Masterstudiengang "Individualisierung und Sozialstruktur", Modul Individualisierung der Geschlechter, CD-Rom, Hannover 2006

Experten-Panel wahlthemen.de (German elections 2005), Bundeszentrale für Politische Bildung, htpp://www.bpb.de, September 2005

Experten-Panel US-presidential elections 2004, Bundeszentrale für Politische Bildung,
http://www.bpb.de, November 2004

Demokratie in Europa: Konzepte, Konstruktionen und Kritik 2003, Institut für die Wissenschaft vom Menschen, Wien 2003 http://www.iwm.at

Gender und Globalisierung 2003, gender-politik-online.de, http://www.fu-berlin.de/gpo/globalisierung.htm

 

Vorträge und Manuskripte wissenschaftlicher Tagungen

"The International Impact of U.S. Presidential Election", Panel-Diskussion (mit John Dugard, Donald Horowitz, Ebrahim Moosa), Center for International and Comparative Law, Duke University, 29. Oktober 2008

"Die US-Wahl 2008 aus europäischer Perspektive", Eröffnungsvortrag beim Stipendiatentreffen der Studienstiftung des deutschen Volkes, Princeton University, 26. September 2008

"The Teutonic Shift: Explaining Germany´s New Foreign Policy From an American Perspective" (Panel Chair; Speaker: Beverly Crawford) Harvard University CES Berlin Dialogues, Berlin 7. Juli 2008

"Democracy in Divided Societies: The Challenge of Ethnicity", UNC-Chapel Hill, 5.Oktober 2007

"Deliberation in Divided Societies: The Cases of Bosnia and Kosova", Wellesley College, 1. Oktober 2007

"Combining Work an Family - Policies of the European Union in the Multi-level Governance System", Workshop "Family, Work and Welfare in Past and Present: A Transatlantic Workshop" UNC Chapel Hill, 10./11. November 2006

"Macht oder Moral - Wer regiert die USA?", Deutsche Atlantische Gesellschaft, Hannover, 27. April 2006

"Citizenship and Minority Rights in Europe", Dept. of Political Science and International Studies, Suffolk University, 15. Februar 2006

"Gender Equality: How Important for the European Union", Distinguished Lecture, Suffolk University, 20. Januar 2006

“EU-Verfassungsprozess: Die Politische Bedeutung von Referenden”, Zweiter Hannoveraner Europatag. Universität Hannover, 26. Januar 2005

„Integrating without remembering? The Europeanization of contemporary histories”, Erinnerungskulturen in Europa, Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam, Berlin, Juni 2004

„Human Rights in International Relations: A European Perspective “, Worcester Polytechnic Institute, 17. 3. 2004

„Human Rights, NGOs and the UN. Comment”, Konferenz „Global Governance and Civil Society: Comparing the Role of Non-State Actors in the UN and the EU“, International Studies Association, Montreal 20. 3. 2004

„Wachsende demokratische Legitimation der EU?“, Erster Hannoveraner Europatag, Universität Hannover, Januar 2004

„Die EU-Verfassung: Auf dem Weg zur supranationalen Geschlechterdemokratie?“ Tagung des NGO-Frauenforum „Rechte erweitern. Die EU-Reform und der Erweiterungsprozess aus der Geschlechterperspektive“, Berlin, 11. und 12.  Dezember 2003  

“Between Integration and Transformation:  EU-Enlargement and the Europeanization of Social Policy”, Center for European Studies, University of North Carolina at Chapel Hill, 8. Oktober 2003

„Women´s Social Citizenship in Eastern Accession Countries“, Network on Gender, Politics, and the State, Hanse- Wissenschaftskolleg Delmenhorst, 27.-29. 9. 2003

„Demokratie in Europa: Konzepte, Konstruktionen und Kritik“, Institut für die Wissenschaft vom Menschen, Wien, 18. Februar 2003

„Demokratie und Ungleichheit“, Tagung „Amerikabilder“, Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin, 28./29. 6. 2002

„Herrschaft als analytische Kategorie: Thesen zur Veränderung von Staatlichkeit und Herrschaft“, wissenschaftliches Kolloquium„Staatstheorie und Herrschaftsphänomene“, FB Rechtswissenschaft, Universität Hannover, 27. 6. 2002

„Ost-West, Ost-Ost, Gemeinsamkeiten und Unterschiede“, Konferenz „Politische Partizipation von Frauen im postsozialistischen Osteuropa“, Deutsche Vereinigung für Politische Wissenschaft, AK Systemwechsel, Berlin, 28.-30.6. 2002

„Sozialpolitik in der Europäischen Union: Zwischen nationalstaatlicher Politik und Europäisierung“, Forschungsworkshop Europa, Universität Warschau, 23. 5. 2002

„Social Citizenship in East Central European Countries and the Prospect of EU-Enlargement“, Advanced Research School. Comparative Gender Studies, Universität Stockholm, 18. 4. 2002

„Public Events, Private Transformations? The Significance of 1968 from a German-American Perspective“, Konferenz „Collective Visions: Germany 1966-2001“, Center for European Studies der Harvard University, Dresden, 23. 6. 2001

Wissenstransfer. Medienbeiträge (Auswahl)

"90 Jahre Frauenwahlrecht", NDR 1 Radio, Leitung: Sabine Goschler, 12.02. 2009 (20:00-20:30)

"Wieviel Wandel ist möglich? Zum Amtsantritt des neuen US-Präsidenten Obama", Leitung: Dietrich Brants, mit Bettina Gaus und Friedrich Mielke, Südwestrundfunk, SWR 2 Forum, 20.01. 2009 (17:05-17:50)

"Die USA nach der Präsidentschaftswahl, SWR 2 Forum, Leitung: Ursula Nusser, 05.11. 2008  (17:05-17:50)

"Die US-Wahl 2008 - Obama oder McCain?", ARD-Studio Washington D. C., 04.11. 2008 (23:00-9:00)

„Alte Freunde – Neue Feinde? Bush in Europa“, SWR 2, Forum, 23. 02. 2005 (17:05-17:50)

"Die USA wählen - Kerry oder Bush?", ARD-Sondersendung zur US-Wahl 2004, Expertenrunde, Washington DC, 02. 11. 2004 (23:00-6:00)

„Kerry contra Bush. Vorwahlkampf in den USA“, Südwestrundfunk SWR II, März 2004

„Irak - USA: Heißer Herbst – Verrutschen die Koordinaten der Weltpolitik?“, Forum infoRadio Berlin, 17. 10. 2002 (17:00-18:00)

„Amerika und Europa: Misstöne im transatlantischen Konzert“, Reihe: Sternstunde der Diplomatie, Schweizer Fernsehen DRS, 28. August 2002

Forschungsschwerpunkte und Projekte (Auswahl)

Transatlantische Beziehungen

  • Symbolik und Macht: US-Präsidentschaftswahl 2008: Das Projekt untersucht die politischen und politisch-kulturellen Kostellationen in den Vereinigten Staaten mit Blick auf die Präsidentschaftswahl im November 2008. Buchpublikation in Vorbereitung (2008-2009).

  • Konflikthafte Partnerschaft - Die deutsch-amerikanischen Beziehungen vor neuen Herausforderungen: Untersucht werden unterschiedliche Konzeptionen von Macht und Machtausübung, die in der Bundesrepublik und den USA in der internationalen Politik handlungsleitend sind. Besondere Berücksichtigung finden dabei Deutungsmuster internationaler Probleme, wie Menschenrechte und Sicherheit, sowie kulturell und politisch basierte Veränderungen gegenseitiger Perzeptionen, die in die Machtkonzepte einfließen. (Laufendes Projekt).

  • CES Berlin Dialogues: Beteiligung am Projekt über deutsch-amerikanische Beziehungen in historischer, sozialer und politischer Perspektive in Verbindung mit einer Diskussionsserie, die vom Minda de Gunzburg Center for European Studies der Harvard University veranstaltet wird. (Laufend) Program for the Study of Germany and Europe. http://www.fas.harvard.edu/~ces-ber/

  • Biographie Alexander Dorner: Das aus Mitteln des Niedersachsen Vorab geförderte Forschungsprojekt beschäftigt sich mit Leben und Werk des Museumsreformers Alexander Dorner (1893 – 1957), der von 1920 bis 1937 a.o. Professor für Kunstgeschichte an der Technischen Hochschule Hannover und zudem Direktor der Gemäldegalerie des heutigen Niedersächsischen Landesmuseums war. Im Sommer 1937 übersiedelte Dorner u.a. mit Unterstützung Adolph Goldschmidts in die USA, wo er bis zu seinem Tod als Museumsleiter und Professor für Kunstgeschichte tätig war. Die geplante Veröffentlichung versteht sich als struktur-, sozial- und mentalitätsgeschichtlich geprägte Lebensbeschreibung. Zentral wird die Einbettung der konkreten Biographie Alexander Dorners in historisch-politisch-gesellschaftliche Kontexte sein, sowohl im Hannover der Weimarer Republik und des Nationalsozialismus als auch in den USA während des Zweiten Weltkrieges bzw. danach. Dem Individuellen, Spezifischen der Person Alexander Dorner soll ebenso Rechnung getragen werden wie seiner durch die Bindung an soziale, politische und kulturelle Entwicklungen bedingten Rolle als Repräsentant verschiedener historischer Kontexte. (Laufzeit: Juli 2007 bis Februar 2009)

    Projektleiterin: Prof. Dr. Christiane Lemke
    Projektmitarbeiterin: Dr. Ines Katenhusen 

  • http://www.hist.uni-hannover.de/lehrende/katenhusen/


  • Förderer: Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur

Europäische Integration

  • Deliberation in tief gespaltenen Gesellschaften : Mit der Entwicklung einer Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik (GASP) hat die Europäische Union nach dem Ende des Ost-West-Konflikts neue Konzepte und Instrumente einer Konfliktregulierenden und Friedensfördernden Politik entwickelt. Nach dem Zerfall Jugoslawiens ist die EU bestrebt, die Entwicklung stabiler politischer Strukturen in der Region zu fördern und die Gesellschaften in Südosteuropa bei der Entwicklung offener, demokratischer und ziviler Institutionen zu unterstützen. Hierbei besteht erheblicher Analysebedarf im Bereich zivilgesellschaftlicher und binnenpolitischer Entwicklungen in diesen Gesellschaften, die aufgrund von ethnischen Konfliktlinien und Gewalterfahrungen als tief gespaltene Gesellschaften charakterisiert werden können. Das Projekt widmet sich der Forschung über die Entwicklung von Demokratisierungsprozessen in tief gespaltenen Gesellschaften, wobei es Prozesse der Deliberation auf der zivilgesellschaftlichen Mikroebene fokussiert. Zwei Fallbeispiele aus dem state-building Prozess stehen im empirischen Teil im Mittelpunkt: die interethnischen Beziehungen zwischen Serben und Albanern im Kosovo, sowie die Beziehungen zwischen den drei ethnischen Gruppen in Bosnien-Herzegowina, Bosniaken, Serben und Kroaten. Der konzeptionelle Rahmen beruht auf einem theoretisch und empirisch fundierten Ansatz in der Deliberationsforschung, welcher mit einer internationalen Forschergruppe entwickelt wurde. Ziel ist die Erforschung von Modellen, welche zivile Konfliktlösungen und gesellschaftliche Integration unterstützen und dazu beitragen, Spannungen in gespaltenen Gesellschaften zu überwinden und politische Partizipation aller Gruppen zu fördern. Hierfür werden Theorie geleitete empirische Untersuchungen in verschiedenen Ländern durchgeführt und die Ergebnisse in einem internationalen Projektverbund zusammengeführt. Das Forschungsprojekt ist im Jean Monnet European Center of Excellence (ECoE) der Leibniz Universität Hannover angesiedelt. Projektpartner sind das Zentrum für Deliberationsforschung in Bern und Wissenschaftler des Center for European Studies an der University of North Carolina in Chapel Hill. Das Projekt wird unter Beteiligung von Wissenschaftlern aus den untersuchten Regionen durchgeführt. Laufendes Projekt. Projektleitung: Prof. Dr. Christiane Lemke, Mitarbeiterinnen: Alim Baluch/Leibniz Universität und Jehona Lushaku/ Universität Pristina.

  • Menschenrechte: Die Europäische Menschenrechtskonvention : Vor dem Hintergrund zunehmender Verflechtungen und Interdependenzen in den internationalen Beziehungen befasst sich dieses Projekt mit der Frage, unter welchen Bedingungen Staaten internationale Menschenrechtsnormen anerkennen und umsetzen. Anhand der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) wird Normanerkennung
    ( implementation ) und Normeinhaltung ( compliance ) in "gestandenen Demokratien" untersucht, um damit eine wichtige Forschungslücke im Verständnis des Menschenrechtsschutzes zu schließen. Denn während für gestandene Demokratien westlichen Typs im allgemeinen ein hoher Grad an compliance in Menschenrechtsfragen angenommen wird, zeigen beispielsweise Verfahren des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte zum Folterverbot, dass die Annahme eines optimalen fits in europäischen Ländern zumindest in Zweifel zu ziehen ist.

    Buchpublikation "Menschenrechte und Migration" (LIT-Verlag, Abschluss 2009)

  • Work, Welfare States and Social Policies: In dem Projekt wird die Vereinbarkeit von Beruf und Familie in europäischen Ländern untersucht. Es knüpft an Forschungsarbeiten für den Lehrbereich "Arbeit" der Internationalen Frauenuniversität ifu 2000 an, welche als International Graduate School in Hannover durchgeführt wurde (Fördermittel des DAAD und der VW-Stiftung; Laufzeit: 1998- 2000). Basierend auf diesen Ergebnissen wurde anschließend eine eigene e-learning Einheit erstellt. Projektleitung: Prof. Dr. Christiane Lemke; MitarbeiterInnen: Alina McCandless, Dr. Björn Dämpfling, Dr. Gesine Fuchs; Forschungsmittel VINGS im Kooperationsprojekt der Universitäten Bielefeld, Bochum und Hannover (2001-2003), und der FernUniversität Hagen (2005-2006). Weitere Teilprojekte behandeln Arbeit und Sozialhilfe in Deutschland und Schweden (Wiebke Rohde; Promotion 2007) und die soziale Situation in den Beitrittsländern zur EU (Christiane Lemke). Artikel sowie Publikation: CD-Rom 2006 (Laufzeit 2000-2006)

  • Social Citizenship and EU-Enlargement: Anticipating full membership in the European Union, the new member countries of East Central Europe have adopted the norms, rules and regulations of the EU, including the "social acquis". The project focuses on social citizenship as a conceptual frame to analyze the restructuring of social institutions in the transforming countries in East Central Europe. The initial hypothesis is built on the assumption that emerging patterns of social support and social security diverge from the typology described in the comparative welfare state literature inasmuch as the transformation of post-communist societies is distinctly different from the building of welfare states in Europe. Zeitschriften- und Buchbeiträge (Laufzeit 2001-2006).

  • Transatlantisches Forschungsprojekt: Collective Action in Democratizing Societies. Poland, Hungary, Slovakia, and East Germany : Theoriegeleitete, empirische Untersuchung des Protestverhaltens in vier ausgewählten Transformations-gesellschaften. Forschungsleitend sind a) Theorien der Demokratisierung und der Bedeutung zivilgesellschaftlicher Entwicklung und b) Protestanalyse nach Sidney Tarrow. Leitung: Prof. Dr. Christiane Lemke in Kooperation mit Prof. G. Ekiert/Center for European Studies der Harvard University und Prof. J. Kubik/Rutgers University. Forschungsmittel zur Förderung des transatlantischen Wissenschaftleraustauschs, American Council of Learned Societies ACLS und DAAD sowie Program for the Study of Germany and Europe, Harvard University, (Laufzeit: 1994-1998).

Projekte von MitarbeiterInnen

  • Arbeit statt Sozialhilfe? Die Situation Alleinerziehender in Deutschland, Schweden und den Niederlanden: Alleinerziehende Mütter gelten als „Testfall“ für jedes Wohlfahrtsstaatssystem. Benachteiligungen dieser Gruppe in ihren Lebenschancen sind im internationalen Vergleich verschiedentlich nachgewiesen geworden. Das Projekt untersucht Sozial- und Arbeitsmarktpolitik für alleinerziehende Mütter in drei Ländern, Deutschland, Schweden und den Niederlande. Erkenntnisleitend ist dabei die Frage nach der Chancengleichheit von Frauen im Vergleich.

    Leitung: Prof. Dr. Christiane Lemke
    Mitarbeiterin: M.A. Wiebke Schumacher (jetzt Wiebke Rohde)
    Forschungsmittel des Landes Niedersachsen (1999-2001)
    Abschluss der Dissertation: 2007

  • Zwischen regionalem Nationalismus und europäischer Integration: In diesem Projekt  werden Prozesse des Regionalismus und regionaler Identitätsbildung anhand einer vergleichenden Analyse regionalistischer Bewegungen in Schottland, Wales und Norditalien untersucht. Dabei soll gezeigt werden, wie politische Akteure nationalistische Diskurse strukturieren und kollektive Identitäten im Spannungsfeld von EU, Nationalstaat und Region konstruieren um politische Veränderungen durchzusetzen. 

    Leitung: Prof. Dr. Christiane Lemke
    Mitarbeiter: M.A. Marcus Hoppe (Dissertationsprojekt)
    Fördermittel der Europäischen Kommission und der Universität Hannover (laufend)

Inhaltsbereich


Letzte Änderung: 09.03.2010