Leitung des Arbeitsbereiches: | PD Dr. (Ph.D.) Jutta M. Joachim (in Vertretung) Prof. Dr. Christiane Lemke |
Wissenschaftliche MitarbeiterInnen:
Studentische Hilfskräfte: | Natalia Dalmer, Dipl. Soz.-Wiss. Wiebke Pielhop Mareike Gensch Lukas Risch |
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Inhalte
- Warum transferieren Staaten Teile ihrer Souveränität auf europäische Institutionen?
- Ist die Europäische Integration ein Prozess, der von Staaten kontrolliert wird?
- Welchen Einfluss haben nichtstaatliche Organisationen (NGOs) auf politische Antworten zur Lösung globaler Probleme wie Klimaerwärmung oder den Einsatz von Antipersonenminen?
- Welche Rolle spielen Normen, wie zum Beispiel die Menschenrechte, für das Verhalten von Akteuren auf internationaler Ebene?
- Sind die Vereinten Nationen eine einflussreiche Organisation oder nur ein zahnloser Tiger?
Wenn Sie sich für diese oder ähnliche Frage interessieren, dann sind sie am Arbeitsbereich Internationale Beziehungen richtig.
Im Rahmen der verschiedenen Bachelorstudiengänge, des Masterstudiengangs Politikwissenschaft und des Masterstudiengangs European Studies bieten wir Vorlesungen und Seminare zu ausgewählten internationalen Organisationen, Theorien der Internationalen Beziehungen sowie einzelnen Problemfeldern, zum Beispiel Sicherheit, an.
Wenn Sie sich speziell für die Europäische Union interessieren, bietet Ihnen neben dem Masterstudiengang European Studies auch das European Center of Excellence ein interessantes Angebot, unter anderem an Vorträgen aus Wissenschaft und Praxis.
Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, im Rahmen eines Planspiels die Arbeit der Vereinten Nationen zu simulieren.
Forschungsprojekte
Multiple Identitäten: Eigen- und Fremdzuschreibungen von privaten Sicherheits- und Militärfirmen (Jutta Joachim & Andrea Schneiker)
In diesem Projekt untersuchen wir, welche Identitäten PSMFs bei ihrer Selbstdarstellung annehmen: Erstens stellen sich PSMFs als humanitäre Akteure dar, bereit, die Welt zu retten. Zweitens präsentieren sie sich als hoch qualifizierte Sicherheitsexperten, die in der Lage sind, Individuen, Firmen, NGOs und Staaten vor Sicherheitsrisiken zu schützen. Drittens können PSMFs aber auch die Gestalt von angstlosen Kämpfern annehmen, die bereit sind, ihr Leben für andere zu opfern. Darüber hinaus interessiert uns, wie andere Akteure darauf reagieren: Wie reagieren NGOs, wenn PSMFs in den humanitären Raum vordringen? Wie reagieren Staaten, wenn PSMFs vormals staaltiche Aufgaben übernehmen?
Humanitäre Hilfe & Sicherheit (Andrea Schneiker)
Seit Ende des Ost-West-Konflikts findet humanitäre Hilfe zunehmend in gewaltintensiven Konfliktregionen statt. Dabei rückt die Arbeit der Helfer immer näher an das Kampfgeschehen heran, wodurch sich die gewaltsamen Übergriffe auf sie häufen. Vor diesem Hintergrund sollen unter anderem folgende Fragen beantwortet werden: Wie haben sich die Sicherheitskonzepte humanitärer NGOs verändert? Wie bestimmen humanitäre NGOs die Sicherheitslage in den Einsatzgebieten? Wie hat sich die Kooperation zwischen humanitären Akteuren verändert?
Zu diesem Zwecke werden ca. 20 Expertengespräche mit Vertretern humanitärer Organisationen in Deutschland durchgeführt.
Förderung: Leibniz Universität Hannover ( Wege in die Forschung II)
Förderdauer: seit April 2009
Volumen: 26.500 Euro



