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Dissertation

Gegenstand der Dissertation sind Vorstellungen angehender Lehrkräfte über Globalisierung. Leitend ist dabei die Frage nach den subjektiven Zugängen, welche dem jeweiligen Verständnis von Globalisierung zu Grunde liegen.

Der Begriff Globalisierung ist ein fester Bestandteil des gesellschaftlichen Diskurses und erfasst vielfältige soziale, politische und ökonomischer Phänomene und Prozesse und ist somit auch ein Begriff von zentraler Relevanz für die politisch-ökonomische Bildung. Er verfügt in seiner definitorischen Weitläufigkeit und Unschärfe allerdings auch über ein bestimmtes Vereinnahmungs- bzw. Ideologiepotential für gewisse gesellschaftliche Interessensgruppen. Deren oftmals einseitiges Anliegen fließt sowohl im Alltagsdiskurs als auch innerhalb des Unterrichts zum Teil recht unreflektiert mit ein. Bei der Nutzung und Vermittlung des Begriffes ist daher ein ausreichendes Maß an Reflexivität und Multiperspektivität erforderlich, um ein grundlegendes Paradigma der politisch-ökonomischen Bildung wie das der Kontroversität nicht zu gefährden und ein für das politisch-ökonomische Lernfeld gewinnbringendes Begriffsverständnis von Globalisierung zu entwickeln. Mit der Untersuchung der vermittelnden Akteursebene der zukünftigen Lehrkräfte will die Untersuchung einen Beitrag in diesem Spannungsfeld leisten und Hinweise für eine entsprechende universitäre Bildungsarbeit geben.