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Dissertation

Mobilität als eines der zentralen Aspekte sich entgrenzender Gesellschaften transformiert tradierte Lebensformen, private Beziehungen und politische Partizipation.

Im Rahmen des Dissertationsvorhabens wird das Bürgerbewusstsein junger Erwachsener im Hinblick auf Entgrenzungsprozesse quantitativ untersucht. Der Fokus liegt auf den subjektiven Einstellungen zu Entgrenzungsprozessen. Ausgehend von den Sinnbildern des Bürgerbewusstseins werden die Einstellungen junger Erwachsener im Alter zwischen 16 und 27 Jahren zu kulturellen, politischen, ökonomischen und sozialen Dimensionen von Entgrenzungen analysiert. Die Erhebung erfolgt an den staatlichen Bildungszentren des Bundesamts für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben. Befragt werden Bundesfreiwillige, die im Rahmen ihres Freiwilligendienstes am Seminar zur Politischen Bildung an einem der Bildungszentren teilnehmen.

Das Bürgerbewusstsein bildet sich in Lernprozessen und diese finden wiederum ihren Ausgangspunkt im jeweilig vorhandenen Bürgerbewusstsein. Ziel ist es, mithilfe der empirischen Erhebung und deren Auswertung didaktische Gestaltungsoptionen für Seminare zur Politischen Bildung abzuleiten, um eine auf Mündigkeit basierende aktive Bürgerschaft zu fördern.