Forschungsprojekte

  • Deliberation in tief gespaltenen Gesellschaften : Mit der Entwicklung einer Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik (GASP) hat die Europäische Union nach dem Ende des Ost-West-Konflikts neue Konzepte und Instrumente einer Konfliktregulierenden und Friedensfördernden Politik entwickelt. Nach dem Zerfall Jugoslawiens ist die EU bestrebt, die Entwicklung stabiler politischer Strukturen in der Region zu fördern und die Gesellschaften in Südosteuropa bei der Entwicklung offener, demokratischer und ziviler Institutionen zu unterstützen. Hierbei besteht erheblicher Analysebedarf im Bereich zivilgesellschaftlicher und binnenpolitischer Entwicklungen in diesen Gesellschaften, die aufgrund von ethnischen Konfliktlinien und Gewalterfahrungen als tief gespaltene Gesellschaften charakterisiert werden können. Das Projekt widmet sich der Forschung über die Entwicklung von Demokratisierungsprozessen in tief gespaltenen Gesellschaften, wobei es Prozesse der Deliberation auf der zivilgesellschaftlichen Mikroebene fokussiert. Das Forschungsprojekt ist am Jean Monnet European Center of Excellence (ECoE) der Leibniz Universität Hannover angesiedelt. Projektpartner sind das Zentrum für Deliberationsforschung in Bern und Wissenschaftler des Center for European Studies an der University of North Carolina in Chapel Hill.

  • US-Politics and Transatlantic Relations:  Das Forschungsprojekt untersucht die Veränderungen in den transatlantischen Beziehungen während der Obama-Administration im sicherheits- und wirtschaftspolitischen Bereich. Leibniz University Hannover und New York University 2010-2014.

  • Symbolik und Macht: US-Präsidentschaftswahl 2016: Das Projekt untersucht die politischen und politisch-kulturellen Konstellationen in den Vereinigten Staaten mit Blick auf die Präsidentschaftswahl im November 2016. UNC Chapel Hill; Leibniz Universität Hannover.

  • CES Berlin Dialogues: Beteiligung am Projekt über deutsch-amerikanische Beziehungen in historischer, sozialer und politischer Perspektive in Verbindung mit einer Diskussionsserie, die vom Minda de Gunzburg Center for European Studies der Harvard University veranstaltet wird. Program for the Study of Germany and Europe. http://www.fas.harvard.edu/~ces-ber/

  • Biographie Alexander Dorner: Das aus Mitteln des Niedersachsen Vorab geförderte Forschungsprojekt beschäftigt sich mit Leben und Werk des Museumsreformers Alexander Dorner (1893 – 1957), der von 1920 bis 1937 a.o. Professor für Kunstgeschichte an der Technischen Hochschule Hannover und zudem Direktor der Gemäldegalerie des heutigen Niedersächsischen Landesmuseums war. Im Sommer 1937 übersiedelte Dorner u.a. mit Unterstützung Adolph Goldschmidts in die USA, wo er bis zu seinem Tod als Museumsleiter und Professor für Kunstgeschichte tätig war. Die geplante Veröffentlichung versteht sich als struktur-, sozial- und mentalitätsgeschichtlich geprägte Lebensbeschreibung. Zentral wird die Einbettung der konkreten Biographie Alexander Dorners in historisch-politisch-gesellschaftliche Kontexte sein, sowohl im Hannover der Weimarer Republik und des Nationalsozialismus als auch in den USA während des Zweiten Weltkrieges bzw. danach. Dem Individuellen, Spezifischen der Person Alexander Dorner soll ebenso Rechnung getragen werden wie seiner durch die Bindung an soziale, politische und kulturelle Entwicklungen bedingten Rolle als Repräsentant verschiedener historischer Kontexte. (Laufzeit: Juli 2007 bis Februar 2009)
  • Projektleiterin: Prof. Dr. Christiane Lemke
  • Projektmitarbeiterin:Dr. Ines Katenhusen 
  • http://www.hist.uni-hannover.de/lehrende/katenhusen/
  • Förderer: Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur

  • Work, Welfare States and Social Policies: In dem Projekt wird die Vereinbarkeit von Beruf und Familie in europäischen Ländern untersucht. Es knüpft an Forschungsarbeiten für den Lehrbereich "Arbeit" der Internationalen Frauenuniversität ifu 2000 an, welche als International Graduate School in Hannover durchgeführt wurde (Fördermittel des DAAD und der VW-Stiftung; Laufzeit: 1998- 2000). Basierend auf diesen Ergebnissen wurde anschließend eine eigene e-learning Einheit erstellt. (Fördermittel VINGS im Kooperationsprojekt der Universitäten Bielefeld, Bochum und Hannover (2001-2003), und der FernUniversität Hagen (2005-2006). Publikation: CD-Rom 2006.

  • Transatlantisches Forschungsprojekt: Collective Action in Democratizing Societies. Poland, Hungary, Slovakia, and East Germany : Theoriegeleitete, empirische Untersuchung des Protestverhaltens in vier ausgewählten Transformations-gesellschaften. Forschungsleitend sind a) Theorien der Demokratisierung und der Bedeutung zivilgesellschaftlicher Entwicklung und b) Protestanalyse nach Sidney Tarrow. Leitung: Prof. Dr. Christiane Lemke in Kooperation mit Prof. G. Ekiert/Center for European Studies der Harvard University und Prof. J. Kubik/Rutgers University. Forschungsmittel zur Förderung des transatlantischen Wissenschaftleraustauschs, American Council of Learned Societies ACLS und DAAD sowie Program for the Study of Germany and Europe, Harvard University, (Laufzeit: 1994-1998).