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Prof. Dr. Klaus Christoph

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Stichworte zum beruflichen Werdegang

 

  • Nach Besuch der Volksschule in Kamenz/Sa. Former-Lehre 1950 – 1953. Im Anschluss Ausbildung am Institut für Lehrerbildung in Altenburg/Th. 1955 Staatsexamen, danach Lehrer an einer Volksschule in Chemnitz.
  • Nach Übersiedlung in die Bundesrepublik Anfang 1958 viersemestriges sog. Ergänzungsstudium am Pädagogischen Institut in Weilburg/L. 1960 1. Staats-examen für das Lehramt an Volks- und Mittelschulen im Lande Hessen, danach Lehrer an einer Volksschule in Arnoldshain/Ts. 1963  2. Staatsexamen.
  • Als Externer Erweiterungsprüfungen in den Fächern Soziologie (1961) und Geschichte (1963) am Pädagogischen Institut Weilburg/L. (Realschullehrer-qualifikation).
  • 1964/65 als abgeordneter Lehrer Forschungsaufenthalt an der Hochschule für Internationale Pädagogische Forschung in Frankfurt/M., hier Mitarbeit an einer bildungssoziologischen Untersuchung zum Thema Begabungsreserven.
  • 1966 Versetzung an das Institut für Politische Bildung der Abt. für Erziehungswissenschaften der Universität Gießen als 'Pädagogischer Mitarbeiter' - mit gleichzeitigem Zweitstudium an der Philosophischen Fakultät der Universität Gießen in den Fächern Soziologie und Politische Wissenschaft sowie Psychoanalyse an der Abt. Sozialpsychologie der Psychosomatischen Klinik der Universität, zunächst als Gasthörer, nach dem 'Begabtenabitur' 1968 am Goethe-Gymnasium in Frankfurt/M. als ordentlicher Student.
  • 1970 – 1972 gruppendynamische Ausbildung an der Abt. Sozialpsychologie der Psychosomatischen Klinik der Universität Gießen. Danach bis 1994 regel-mäßige Mitarbeit in selbsterfahrungsbezogenen Veranstaltungen der Lehrer-fortbildung in Hessen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen.
  • 1973/74 Lehrauftrag an der Psychosomatischen Klinik der Universität Gießen im Rahmen der Mediziner-Ausbildung zu medizinsoziologischen Themen.
  • 1974 Promotion im Fach Soziologie zum Dr. phil. an der Universität Hannover mit einer Arbeit zum beruflichen Selbstverständnis westdeutscher Ärzte im Kontext zunehmender Interdependenzen von Medizin und Gesellschaft.
  • Im gleichen Jahr Beginn der Lehrtätigkeit am Institut für Politische Wissenschaft der Universität Hannover als Akademischer Rat. Schwerpunkte in Lehre und Forschung: Politische Didaktik und Politische Psychologie, Theorie und Geschichte sozialer Bewegungen, Geschichte und politische Kultur der Bundesrepublik – sowie von Beginn an: Entwicklung von Tutorenprogrammen einschließlich der Ausbildung von Tutoren.
  • 1981 Habilitation für das Fach Wissenschaft von der Politik an der Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften der Universität Hannover. 1986 Ernennung zum apl. Prof., 1994 zum Hochschuldozenten.
  • Ab WS 2001 vorzeitiger Ruhestand. In den Folgejahren bis 2010 sporadisch Vorlesungen am Institut für Politische Wissenschaft zur Geschichte und politischen Kultur der Bundesrepublik.

Schriftenverzeichnis (Auswahl) gegliedert nach vormaligen und neueren Arbeitsgebieten

 

Bildung und soziale Schichtzugehörigkeit
Gründe für oder gegen die Wahl weiterführender Schulen in verschiedenen Bevölkerungskreisen. Veröffentlichungen  des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung, Frankfurt/M. 1968 (zusammen mit Karola Schädel)

Medizin und Gesellschaft (Krankheitsbegriff / Arzt-Patient-Beziehung)

Medizin und Empfängnisverhütung. Ein Beitrag zur Analyse des Selbstverständnisses westdeutscher Ärzte. Beiträge zur Sexualforschung Bd.55, hg. v. H. Bürger-Prinz, G. Schmid, E. Schorch und V. Sigusch, Stuttgart 1975

Die Medizin als Patient, in: Frankfurter Hefte 11/75, S.33-41

Theorie und Geschichte sozialer Bewegungen / Gesellschaftstheorie

Politische Theorie Rosa Luxemburgs, in: Handbuch politischer Theorien und Ideologien, hg. v. F. Neumann, Baden-Baden 1977, S.291-301 und Reinbek 1979, S.362-372 *

Solidarität. Grundwerte  Bd.5,  hg. v. F. Neumann, Baden- Baden 1979

‚Geschichtlichkeit’ ohne Geschichte. Zu Bernhard Sutors theoretischer Grundlegung einer politischen Didaktik, in: Weltsystem und Geschichte, Bd.3 der Reihe ‚Zur Kritik der Geschichtsschreibung’, hg. von H.-H.Nolte, Göttingen 1985, S. 16-36 u.146-154    

Am Anfang war das Wort. Zur Gesellschaftstheorie von Jürgen Habermas, in: Leviathan. Zeitschrift für Sozialwissenschaft 3/85, S.334-356 *                                                                 

Habermas’ Psychoanalyse-Rezeption. Zum Problem des Kognitivismus in seiner
Theoriebildung, in: O. Negt u.a.: Theorie und Praxis heute. Diskussionsbeiträge. Reihe des Instituts für Politische Wissenschaft – Uni Hannover, Bd.14, Frankfurt  1990

Politische Psychologie / Politische Didaktik / Gruppendynamik

Zur Begründung und Durchführung von gruppendynamischen Selbsterfahrungsseminaren in der Lehrerfortbildung, in: Kh. Geißler (Hg.): Gruppendynamik für Lehrer, Reinbek 1979, S.123-144 *

Zum Verhältnis von ‚kritischer Rationalität’ und ‚Betroffenheit’ in der politischen Didaktik. Eine Kritik. Diskussionsbeiträge des Instituts für Politische Wissenschaft – Uni Hannover, Bd. 4, Hannover 1979 *

Autorität in der Schule, in: Neue Praxis Schulleitung, Berlin 1996, S.1-13

Selbstreflexion und universitäres Lernen. Zum Verhältnis von Theorie und Praxis in der Lehrerausbildung, in: K. Christoph u.a.: Praxisorientierung und neue Lernformen in der      Lehrerausbildung.  Diskussionsbeiträge des Instituts für Politische Wissenschaft – Uni Hannover, Bd. 6, Hannover 1980, S. 4-38

Die Wissenschaft und ihre ‚Adressaten’. Probleme sozialwissenschaftlichen Lehrens und Lernens, in: Leviathan. Zeitschrift für Sozialwissenschaft 4/82, S.514-530 * 

Orthodoxie in der politischen Psychologie? In: Leviathan 4/92, S.603-606 *

Abermals der ‚Fall Jenninger’ oder Haben wir etwas gelernt? In: Vorgänge. Zeitschrift für Bürgerrechte und Gesellschaftspolitik 2/89, S.4-9 *

Zur Vergesellschaftung  von Subjektivität.  Ansätze politischer Psychologie,
in: Handbuch politische Theorien und Ideologien, Bd.1, München 1998, S.517-554 *

„Psychologie der Befreiung“ – Erich Fromm, in: M. Buckmiller u. J. Perels (Hg.):Judentum und politische Existenz. Siebzehn Portraits deutsch-jüdischer Intellektueller, Hannover 2000, S.213-229                                                                            

Deutsche Wiedervereinigung / Politische Kultur

Wer ist wer und wer sind wir? Bemerkungen zur Verwendung des Begriffs ‚DDR-Identität’, in: D.Thofern u.a. (Hg.): Rationalität im Diskurs. Rudolf Wolfgang Müller  zum 60. Geburtstag, Marburg 1994, S.185-194 *

Die DDR und ihr politisches Erbe. Notizen zu einer entpolitisierten Gesellschaft, in: K.Fritzsche und G.Freiling (Hg.): Konflikte um Ordnung und Freiheit. Sozialwissenschaftliche Beiträge, Pfungstadt/Bensheim 1995, S.229-239 *

Macht eins + eins eins? Probleme der deutschen Neuvereinigung, in: M.Buckmiller und J.Perels (Hg.): Opposition als Triebkraft der Demokratie. Bilanz und Perspektiven der zweiten Republik, Hannover 1998, S.192-204

Bedingungen für den Rechtsradikalismus in Ostdeutschland nach 1989, in: J.Perels (Hg.):Der Rechtsradikalismus – ein Randphänomen?, Hannover 2003, S.53-66

‚Ostalgie’ – was ist das eigentlich?  In: Deutschland Archiv 4/2006, S.681 – 689

‚Politikverdrossenheit’, in: Deutschland Archiv 1/2012, S.127-135

„Aufarbeitung der SED-Diktatur“ - heute so wie gestern? In: Geschichte als Instrument. APuZ 42-43/2013, S. 27-34

Umgang mit der DDR-Vergangenheit. Zum Streit um die Empfehlungen der Sabrow-Kommission 2006, in: F.Grumblies/A.Weise (Hg.): Unterdrückung und Emanzipation in der Weltgeschichte, Hannover 2014, S. 223-241

Mitarbeit an dem lexikalischen Handbuch ‚Gesellschaft und Staat. Lexikon der Politik’, hg.von Drechsler/Hilligen/Neumann, Baden-Baden 1971 ff./ München 1990 ff. In der 10.Aufl. (1993) 38 Artikel, darunter: Autorität, Familie, Gesellschaft, Politische Apathie, Politische Psychologie, Psychoanalyse, Sexualität, Solidarität, Vergangenheitsbewältigung

Die mit einem * gekennzeichneten Beiträge wurden zusätzlich in einem Sammelband  veröffentlicht: Klaus Christoph: Aufklärung und politisches Handeln als intersubjektiver Prozeß, Hamburg 1996