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Didaktik der Politischen Bildung

Didaktik der Politischen Bildung

Im Mittelpunkt Politischer Bildung stehen die Bürgerinnen und Bürger, denen durch die Förderung politischer Deutungs- und Handlungskompetenzen eine selbstbestimmte Lebensführung in einer immer komplexeren Gesellschaft ermöglicht werden soll. Politische Bildung will Lernende befähigen, die politisch-gesellschaftliche Wirklichkeit zu erkennen, zu beurteilen und zu beeinflussen. Die politische Urteils- und Handlungskompetenz der Bürgerinnen und Bürger stellt eine Voraussetzung für das Funktionieren und für die Dauerhaftigkeit demokratischer Systeme dar. Politische Bildung zielt aber nicht einfach auf Systemadaption, sondern sieht sich im Kontext eines historischen Demokratisierungsprozesses, der eine grundsätzliche Wandlungs- und Verbesserungsfähigkeit der vorgefunden Wirklichkeit unterstellt.

INHALTLICHE SCHWERPUNKTE

Eine der großen gesellschaftlichen Herausforderungen stellt die Zukunft der Demokratie dar. Im Kontext von Globalisierung und Diversität und angesichts des Wandels von Staatlichkeit verändern sich die Bedingungen für politische Partizipation und das zivilgesellschaftliche Engagement. Die Bürger/-innen der Zivilgesellschaft befinden sich in einem Lernprozess unter der Fragestellung, wie demokratische Grundwerte unter diesen sich verändernden Bedingungen als Orientierungspunkte politischen Denkens und Handelns erhalten werden können. Das Erkenntnisinteresse richtet sich dabei vermehrt auf die subjektive Dimension und die politisch-kulturelle „Innenausstattung“ der Demokratie.

Der Arbeitsbereich hat zum Ziel, Forschungs- und Transferaktivitäten auf den Feldern von Politischer Bildung und Demokratiepädagogik, Geschichte und Erinnerungskultur sowie den sozialen Herausforderungen der Zivilgesellschaft des 21. Jahrhunderts zu bündeln und zu profilieren.

LEHRE

Aktuelle Lehrveranstaltungen des Arbeitsbereiches finden Sie im aktuellen Kommentierten Vorlesungsverzeichnis des Instituts für Politikwissenschaft.